contour Veranstaltungsservice: Warum gute Technik mit guten Mitarbeitenden beginnt

30 Jahre, unzählige Live-Shows und ein klares Erfolgsrezept: contour Veranstaltungsservice aus Bergisch Gladbach setzt nicht nur auf modernste Technik, sondern vor allem auf starke Mitarbeitende, nachhaltiges Denken und eine optimistische Grundhaltung. Eine Unternehmenskultur, die zeigt, wie wirtschaftlicher Erfolg, Mitarbeiterorientierung und Nachhaltigkeit sich vereinen lassen.

contour Veranstaltungsservice GmbH
Heinz-Fröling-Str. 17
51429 Bergisch Gladbach 
Tel. +49 2204 999 93 0
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www.contour.tv

Wenn morgens der Tourbus in einer neuen Stadt ankommt, beginnt für die Meisten gerade erst der Tag. Für die Mitarbeitenden von contour Veranstaltungstechnik aus Bergisch Gladbach läuft aber längst die Vorbereitung für die nächste Show. Ob Chris Tall, Carolin Kebekus, Tutty Tran oder die neue Generation erfolgreicher Podcaster, die ganze Arenen füllen – hinter vielen großen Live-Produktionen steht das Team von contour. Seit 30 Jahren sorgt das Unternehmen dafür, dass Künstler auf die Bühne gehen können mit dem sicheren Gefühl: Die Technik funktioniert. Die Show läuft. Vor allem auf Comedy-Shows hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren spezialisiert und gilt hier als einer der führenden Anbieter. Doch wer mit Geschäftsführer Frank Kasper spricht, merkt schnell: Die eigentliche Erfolgsgeschichte von contour handelt nicht von Scheinwerfern, LED-Wänden oder Tourneen. Sie handelt von Menschen und einer optimistischen Grundstimmung in allen Bereichen.

Von der Tournee bis zur Arena: Ein Full-Service-Partner für Live-Erlebnisse

1995 gründete Frank Kasper (Bildmitte) gemeinsam mit seinen Partnern Thomas Lutz und Felix Lenz das Unternehmen. Was als Zusammenschluss von Veranstaltungstechnik-Enthusiasten begann, entwickelte sich zu einem der führenden Full-Service-Dienstleister der Branche. Heute beschäftigt contour 42 feste Mitarbeitende sowie rund 80 freie Spezialistinnen und Spezialisten. Das Unternehmen betreut Tourneen, Firmenveranstaltungen, Incentives und Großevents im gesamten deutschsprachigen Raum. Zum Leistungsspektrum gehören Beschallung, Beleuchtung, Bühnentechnik, LED-Wände, Kameratechnik sowie die komplette technische Planung und Umsetzung von Veranstaltungen. Felix Lenz hat das Unternehmen 2014 verlassen, dafür ist Stefan Kevenhörster seit 2018 Teil der Geschäftsführung.

Die Branche verändert sich – die Technik auch

Die großen Namen der Comedy-Szene vertrauen seit Jahren auf die Bergisch Gladbacher Technikprofis. Gleichzeitig beobachtet das Unternehmen die Veränderungen der Veranstaltungsbranche aus nächster Nähe: Immer häufiger füllen Social-Media-Stars große Hallen. „Die kommen aus einem ganz anderen Umfeld und haben oft keine Ausbildung der Bühnenpräsenz“, erklärt Frank Kasper. „Da braucht es Partner, die mitdenken und dabei helfen, aus einem Podcast ein echtes Live-Erlebnis zu machen.“ Genau darin sieht contour seine Aufgabe: Technik als Werkzeug zu verstehen, um Emotionen zu erzeugen und Nähe zum Publikum herzustellen. „Wir müssen uns da mitverändern, denn im Endeffekt geht es nur um Emotionen“, sagt Kasper. Moderne LED-Wände, Kamerasysteme oder interaktive Elemente sorgen dafür, dass auch der Zuschauer in der letzten Reihe das Gefühl hat, mitten im Geschehen zu sein. „Auch der Künstler, der in einer Arena spielt, möchte am Ende gerne ein Clubfeeling haben und den Leuten nah sein. Dafür sind die LED-Wände perfekt, denn wenn ich in der hinteren Reihe sitze und unten nur noch ein kleines Männchen sehen, dann fehlt die Nähe. Hier versuchen wir, mit unserer Technik den Künstler ganz nah zum Publikum zu bringen.“ Frank Kasper nennt als Beispiel die Bühnenshow von Comedy-Star Chris Tall. Der Künstler interagiert sehr viel mit seinem Publikum und bindet es mit ein: „Bei Chris Tall haben wir deshalb jetzt eine Steadicam live, mit der er in der Show spielen kann. Diese Bilder und Nahaufnahmen, die man als Publikum sonst nicht sieht, bringen wir live auf die LED-Wände. Gleichzeitig liefert die Kamera Chris Tall zusätzlich Aufzeichnungen für seine Reels, also den Kurzvideos, die dann zusätzlich auf seinen Social-Media-Kanälen eingesetzt werden können.“ Die Künstlerinnen und Künstler in der Comedy werden zunehmend aktiver auf der Bühne und contour unterstützt sie dabei. Das Ziel ist dabei immer dasselbe: Veranstaltungen, die für Kunden, Künstler und Publikum gleichermaßen reibungslos funktionieren. Oder wie Frank Kasper es formuliert: „Der Künstler muss auf die Bühne gehen können und wissen: Ich bin safe.“

Frank Kasper

„Der Künstler muss auf die Bühne gehen können und wissen: Ich bin safe.“

Das contour-Gefühl

Wer im Unternehmen arbeitet oder Kunde bei contour ist, begegnet immer wieder einem Begriff: dem „contour feeling“. Gemeint ist damit weit mehr als technische Perfektion, sagt Frank Kasper. „Das contour feeling ist das, was wir bei unserem Kunden erzielen wollen. Der Kunde sagt oft hinterher: Ihr habt mich vorher genervt mit allen möglichen Fragen. Jetzt weiß ich, warum. Weil das Event absolut stressfrei über die Bühne gegangen ist. Die Technik hat funktioniert und wir haben uns gut betreut gefühlt.“ Das Unternehmen versteht sich als Partner, der mitdenkt. Gerade junge Künstler, Podcaster oder neue Agenturen profitieren davon. „Die brauchen einen Dienstleister, der über den Tellerrand schaut und sagt: Das können wir noch für euch tun.“ Für den Künstler auf der Bühne ist das contour feeling also vor allem das Wissen, sich fallen lassen zu können, weil im Hintergrund alles perfekt läuft. „Wir haben da auch eine große Verantwortung für den Künstler auf der Bühne“, betont Kasper.

Arbeitgeber der Zukunft – nicht als Auszeichnung, sondern als Haltung

Im Eingang des Firmensitzes hängt das Siegel „Arbeitgeber der Zukunft“ (eine Auszeichnung des Deutschen Innovationsinstituts für Nachhaltigkeit und Digitalisierung (DIIND).

Für Frank Kasper ist das eine Konsequenz seiner Überzeugung: „Ich möchte ein wertvoller Arbeitgeber sein. Denn die besten Leute – und ich habe das beste Team – bekommt man nur, wenn man ihnen auch Gutes tut und für sie da ist.“ In einer Branche, die traditionell von langen Arbeitstagen, Wochenendarbeit und hoher Belastung geprägt ist, setzt contour bewusst auf andere Akzente. Das Unternehmen plant Urlaube und Einsatzzeiten so, dass Familienleben möglich bleibt. Mit einem sogenannten Wunschfrei-Prinzip können Mitarbeitende Wunschtermine eintragen, die sie frei haben möchten – die in über 90 Prozent der Fälle auch berücksichtigt werden. Das Ergebnis: Viele Mitarbeitende haben durchschnittlich zwei Wochenenden pro Monat frei – in einer Branche, in der Wochenendarbeit zum Alltag gehört. Hinzu kommen betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsleistungen, Jobrad-Angebote und flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice. Besonders wichtig ist Kasper dabei die Erkenntnis, dass Mitarbeitende in verschiedenen Lebensphasen unterschiedliche Bedürfnisse haben. „Ich habe Kollegen, die jetzt ihren Rentenantrag stellen. Ich habe junge Auszubildende. Und ich habe Mitarbeitende, die gerade Familien gegründet haben. Wir wollen für alle so sorgen, dass sie ein wertvolles Leben haben.“ Man versuche immer Lösungen zu finden, denn Kasper ist sicher: Gute Leute bleiben da, wo sie sich wohlfühlen.

Menschen entwickeln, statt nur Fachkräfte ausbilden

Bei contour geht Weiterbildung weit über technische Schulungen hinaus. Das Unternehmen bildet Fachkräfte für Veranstaltungstechnik sowie kaufmännische Berufe aus. Die Ausbildungsqualität gilt als außergewöhnlich hoch. Die letzten sechs Auszubildenden haben ihre Ausbildung sogar verkürzt, sagt Frank Kasper. „Das liegt einfach daran, dass wir jedes Equipment hier haben, mit dem die Azubis arbeiten können. Die können alles fühlen: Blut, Schweiß, Tränen – alles ist dabei. Das heißt, sie sind fachlich sehr, sehr versiert, wenn sie mit der Ausbildung fertig sind.“ Schon nach der Zwischenprüfung bekommen die Azubis mehr Verantwortung und eigene Laptops mit Ausstattungssoftware, um sich in bestimmten Bereichen zu positionieren. „Sie sind dann meistens schon nach Abschluss der Ausbildung vollwertige Mitarbeiter“, sagt Kasper. Danach können sich die jungen Nachwuchskräfte dann weiter qualifizieren: Licht-, Ton- oder Kameratechnik – contour fördert die Weiterbildung mit Fortbildungen, Seminaren oder auch Inhouse-Schulungen.
Doch mindestens genauso wichtig ist bei contour die persönliche Entwicklung. „Wir haben nicht nur die Fortbildung im Bereich Unternehmertum, also der fachlichen Qualifikation, sondern eben auch der persönlichen Reife“, betont der Geschäftsführer. Zum Beispiel besuchen Führungskräfte Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Selbstreflexion. „Die Leute kommen teilweise verwandelt wieder“, sagt Kasper. „Sie lernen, aktiv zu kommunizieren und auch mit dem Herzen zuzuhören.“ Für ihn ist das kein „weiches Thema“: Empathie oder auch die Fähigkeit, zu sehen, wenn es einem Mitarbeitenden mal nicht gut geht, sind Skills, die Führungskräfte brauchen. „Und das zu fördern und zu schulen, schafft Wohlbefinden, weil die Leute sich gesehen fühlen.“
Dieses Denken prägt auch die Fehlerkultur. „Ich möchte wissen, wer einen Fehler gemacht hat – nicht um jemanden zu bestrafen, sondern um zu helfen, dass er nicht noch einmal passiert.“ Kasper spricht bewusst von einem „Safe Space“, in dem Fehler erlaubt sind, solange daraus gelernt wird. Gerade in einer Branche, in der unter hohem Zeitdruck gearbeitet wird, schafft diese Haltung Vertrauen.

Optimismus und eine Führungskultur, die auf Vertrauen setzt

Eine optimistische Grundhaltung prägt das Unternehmen seit Jahren und der feste Glauben daran, dass Menschen ihr Potenzial am besten entfalten, wenn sie Vertrauen statt Druck erfahren. Wer mit Frank Kasper spricht, spürt schnell seinen Optimismus: „Ich glaube, das ist so ein bisschen in mir drin“, lacht der Unternehmer. Ob Fachkräftemangel, Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder die Veränderungen einer ganzen Branche – Herausforderungen betrachtet er nicht als Bedrohung, sondern als Aufgaben, die sich gemeinsam lösen lassen. Diese Haltung prägt auch seinen Führungsstil. Kasper setzt auf Eigenverantwortung und Entwicklung. „Man muss als Unternehmer irgendwann erkennen, dass der Druck, alle Prozesse nur auf Gewinnmaximierung auszurichten, die Energie der Leute schmälert“, sagt Kasper. „Weil sie dann irgendwann nur schauen, was sie zu tun haben.“ Bei contour sollen Mitarbeitende dagegen mitdenken, mitgestalten und eigene Ideen einbringen. Auch flexible Arbeitsmodelle und Homeoffice-Angebote basieren auf diesem Vertrauensprinzip. Für Kasper ist klar: Menschen leisten mehr, wenn sie das Gefühl haben, selbst gestalten zu können. „Ich glaube, dass ich erkennen kann, wer welche Stärken hat, wo er von seinem persönlichen Profil her am besten hinpasst und welche Aufgaben für ihn richtig sind. Und das fördern wir dann auch“, betont Kasper. Diese positive Sicht auf Menschen zieht sich durch das gesamte Unternehmen.

Nachhaltigkeit als Teil der Firmen-DNA

contour ist seit 2026 ein Score 3 klimazertifiziertes Unternehmen „Nachhaltigkeit ist für mich persönlich eines der wichtigsten Themen überhaupt“, sagt Frank Kasper. „Und ich versuche, das vorzuleben.“ Für ihn ist das Thema keine Marketingmaßnahme, sondern eine Frage von Verantwortung – gegenüber den Mitarbeitenden, der Gesellschaft und künftigen Generationen. Diese Haltung zeigt sich bereits am Firmensitz in Bergisch Gladbach. Das vor sieben Jahren errichtete Gebäude wurde konsequent energieeffizient geplant. Oberlichter statt großer Fensterflächen reduzieren die Aufheizung im Sommer, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt Strom für den eigenen Bedarf und sorgt gleichzeitig für eine Verschattung – auf der Website von contour können sich Interessierte jederzeit sogar die aktuelle Leistung der Anlage ansehen. Batteriespeicher erhöhen zusätzlich die Unabhängigkeit vom Stromnetz. Selbst die Kühlung der Büroräume erfolgt ressourcenschonend über eine Fußbodenkühlung. „Viele Mitarbeiter kommen im Sommer aus dem Homeoffice lieber ins Büro zum Arbeiten, weil es hier angenehmer ist“, sagt Kasper. Auch die Fahrzeugflotte wurde bereits auf E-Autos umgestellt. Mehrere Mitarbeitende nutzen bereits E-Jobräder und die nächsten Schritte sind bereits geplant: Schnellladeinfrastruktur für den Unternehmensstandort und perspektivisch sogar elektrisch betriebene LKW für Tourproduktionen. „Wir denken bereits über Tourneen nach, die komplett elektrisch gefahren werden können. Bei einigen Künstlern erkennen wir ein gesundes Nachhaltigkeitsdenken. Sie würden gerne bei ihren nächsten Tourneen auf E-LKW umsteigen“, erklärt Kasper. „Das wird kommen“.

Nachhaltigkeit ist ein wirtschaftlicher Vorteil

Während viele Unternehmen Nachhaltigkeit noch als Pflichtprogramm betrachten, sieht contour darin längst einen Wettbewerbsvorteil. Die energieeffiziente Bauweise sorgt für einen geringen Energieverbrauch. „Wind und Sonne bekommen wir geschenkt. Die Energie ist umsonst. Wir haben die Technologie, das zu nutzen. Warum tun wir es nicht?“ Nachhaltigkeit wird bei contour nicht als Verzicht verstanden – im Gegenteil. „Das sind Wettbewerbsvorteile. Wir verbrauchen weniger Energie im Gebäude, auf den Produktionen und mit unseren Fahrzeugen und sind damit unabhängiger.“ Damit machen sich Entscheidungen, die vor Jahren getroffen wurden, jetzt bezahlt.

Auch die soziale Nachhaltigkeit spielt für contour eine wichtige Rolle. Das Unternehmen unterstützt internationale Mitarbeitende bei Behördengängen, Wohnungssuche und Integration. Für Kasper gehört auch das zu verantwortungsvollem Unternehmertum. „Wir sind als Unternehmen ein Organ der Gesellschaft. Deshalb müssen wir auch Verantwortung übernehmen.“ Diese Verbindung aus ökologischem Bewusstsein, sozialer Verantwortung und langfristigem Denken prägt viele Entscheidungen bei contour. Also kein Wachstum um jeden Preis? „Natürlich sind wir eine GmbH und wollen unser Geld verdienen, erfolgreich sein und unser Unternehmen weiterentwickeln. Aber nicht, indem wir alles bis zum Maximum auspressen. Das wird auf Dauer nicht funktionieren.“

Frank Kasper

„Das sind Wettbewerbsvorteile. Wir verbrauchen weniger Energie im Gebäude, auf den Produktionen und mit unseren Fahrzeugen und sind damit unabhängiger.“

Zwischen Dalai Lama und Comedy-Tour

„Manchmal frage ich die jungen Kollegen noch, ob ich mitfahren darf – aber ich glaube, die wollen das gar nicht mehr“, lacht Frank Kasper. Trotz aller Unternehmeraufgaben schlägt Kaspers Herz noch immer für das Tourleben, eben das Herzstück der Veranstaltungswelt. „Meistens reist der Künstler extra mit PKW und Security. Aber es kommt auch vor, dass mal einer im Tourbus mitfahren möchte und dann eine Woche bleibt, weil er es auch liebt“, erinnert sich Kasper. Zu seinen eindrucksvollsten Erlebnissen zählt die Betreuung des Dalai Lama. „Er kam in die Halle und ungefähr zehn Sekunden vorher wurde es plötzlich ruhig. Niemand wusste, dass er gleich kommt. Aber man hat seine Präsenz gespürt.“ Solche Geschichten zeigen, warum alle seine Mitarbeitenden Events machen wollen. Es sind eben auf beiden Seiten die Emotionen – beim Publikum und bei den Technikern: „Es sind mehrere zehntausende Menschen im Saal und man hat selber in der Hand, wie es in der Halle klingt. Stressig – aber es ist wahnsinnig schön! Wenn dann alle jubeln, ist das ein erhabenes Gefühl, weil man natürlich sofort ein Feedback für seine Arbeit bekommt.“

Zukunft gestalten

Das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen, doch der Blick richtet sich konsequent nach vorne. Dazu gehört auch, dass Frank Kasper sich inzwischen mit einem Thema beschäftigt, das viele mittelständische Unternehmen im Rheinisch-Bergischen aktuell umtreibt: der Nachfolge. Kasper hatte bereits eine Beratung zur Nachfolge bei der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. „Die Prozesse sind angestoßen.“ Es wurden bereits zusätzliche Führungsebenen aufgebaut und Verantwortung gezielt an Mitarbeitende übertragen: „Ich muss jetzt nicht mehr operativ überall mitreden.“
Wo sieht er das Unternehmen in 5 Jahren? Geplant sind weiteres Wachstum, zusätzliche Lager- und Logistikflächen sowie Investitionen in neue Technik. Eine weitere Halle soll künftig Platz für Spezialmaterial und größere Produktionen schaffen. Gleichzeitig möchte contour seine Position als Full-Service-Dienstleister weiter ausbauen und auch international sichtbarer werden. „Ich möchte da technisch noch ein bisschen größer denken, also auch die Mengen größer machen, weil wir dann für größere internationale Produktionen interessanter werden“, sagt Frank Kasper. Auch die Digitalisierung der Prozesse im Unternehmen soll weiter vorangetrieben werden. Ein wichtiges Zukunftsprojekt ist außerdem die weitere Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie. Zur besseren Nachvollziehbarkeit werden die CO2-Emissionen in einer Bilanz erfasst – sowohl die vom Unternehmen selbst verursachten Emissionen als auch diejenigen, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen. Die Richtung ist klar: Veranstaltungen sollen künftig noch ressourcenschonender umgesetzt werden. Passend zum Jubiläum arbeitet das Unternehmen außerdem an einem neuen Markenauftritt. Eine neue Website soll nicht nur das Leistungsspektrum sichtbar machen, sondern auch das „contour feeling“ beschreiben: Verlässlichkeit, Leidenschaft und partnerschaftliche Zusammenarbeit. „Ich möchte das Unternehmen stark machen für die Zukunft“, sagt Kasper. Auch darin zeigt sich die Philosophie von contour: Zukunft entsteht nicht durch kurzfristige Entscheidungen, sondern durch langfristiges Denken – in Technik, Nachhaltigkeit und vor allem bei den Mitarbeitenden.
Und der Antrieb? Ist weiterhin das, was auch die Künstler auf der Bühne antreibt: „Der Applaus, den der Künstler bekommt, der schwappt auch ein bisschen auf uns über und das ist das, warum alle bei contour immer wieder mit raus wollen.“

Das Gespräch führte Nicole Schmitz. Fotos: contour Veranstaltungsservice GmbH

Kluge Köpfe bei contour

In unserem Unternehmen arbeiten knapp 40 Kolleginnen und Kollegen Hand in Hand für ein gemeinsames Ziel: Die erfolgreiche Durchführung beauftragter Events in Premium-Qualität. Ein Event muss „emotional erlebbar“ sein, Leitbilder & Werte transportieren und sich von der Masse abheben, um im Gedächtnis zu bleiben. Das macht die Rolle der Veranstaltungstechnik so wichtig – weil sie eines der zentralen Medien ist, diese Ziele zu erreichen.

Wir sind im Team alle per Du und leben eine offene und klare Kommunikation, weil wir davon überzeugt sind, dass sie die Basis allen Vertrauens ist. Bei uns herrscht ein lustiges, freundliches und respektvolles Miteinander.

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