„Bei der Unternehmensnachfolge fehlt Erfahrung. Die Unternehmerinnen und Unternehmer betreten Neuland – und dies bei einem emotionalen und individuellen Prozess, für den es keine wirkliche Blaupause gibt“, weiß Volker Suermann, Geschäftsführer der RBW. Aus diesem Grund und weil die Nachfolge eines der wichtigsten Standortthemen ist, will die RBW für das Thema sensibilisieren und sowohl die Übergebenden als auch die Übernehmenden in diesem oft langen Prozess begleiten. „Es ist hinlänglich bekannt, dass der demografische Wandel den Standort vor große Herausforderungen stellt. Nicht nur bei den Fachkräften werden die Babyboomer in den nächsten Jahren fehlen, auch bei den Inhaberinnen und Inhabern von Unternehmen wird sich diese Lücke auftun“, ergänzt Suermann. „Wir wissen, dass kleine und mittelständische Unternehmen besonders betroffen sind. Und das ist genau unsere Wirtschaftsstruktur im Kreis“, so der Wirtschaftsförderer weiter.
RBW-Wirtschaftsforum: Nachfolge – Heute schon an morgen denken!
Grund genug für die RBW, am 8. September um 18.30 Uhr zum Wirtschaftsforum in das Kardinal Schulte Haus in Bergisch Gladbach einzuladen. In ihrer Keynote „Nachfolge statt Neuland: Unternehmertum mit Fundament“ wird die Beraterin und Dozentin Prof. Dr. Birgit Felden sowohl aus eigenen Erfahrungen als auch aus der Forschung referieren. Im Podium stehen dann als Best Practice Anna Fanelli, Übergeberin der Osteria ToscAnna in Wermelskirchen, Sandra Musculus, Übernehmerin der Georg Musculus GmbH & Co. KG in Bergisch Gladbach und Lina Reitz, Übernehmerin der Reitz Lebensräume Wilhelm Reitz GmbH in Bergisch Gladbach. Außerdem wird Volker Licht, RBW-Projektleiter Unternehmensentwicklung aus seiner Beraterpraxis und über die Angebote der RBW berichten.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist noch bis zum 29. August möglich unter www.rbw.de/wirtschaftsforum
Impulse und Praxisbeispiele
Die Beispiele der Gäste im Podium finden sich auch in der aktuellen Ausgabe der „Impulse aus dem Wirtschaftsstandort Rheinisch-Bergischer Kreis“, die die RBW zum Download und als gedrucktes Exemplar anbietet. Dafür hat sie mit insgesamt zehn Übergebenden und Übernehmenden gesprochen und die verschiedenen Formen der Nachfolge beleuchtet: in der Familie, mit Mitarbeitenden, den Verkauf oder andere Mischformen. Sicher ist nur, dass es keinen pauschalen Weg für die Unternehmensnachfolge gibt. Die optimale Lösung ist stets maßgeschneidert. Wichtigste und für alle gültige Erkenntnis: Es dauert üblicherweise einige Jahre und man sollte sich Hilfe holen. „Unternehmensnachfolge ist kein Sprint, sondern ein Staffellauf. Wer früh startet, sichert Werte, Arbeitsplätze und Innovationen in unserer Region“, betont Volker Suermann. „Mit dem Wirtschaftsforum, den Impulsen und unseren Angeboten bündeln wir Expertise und konkrete Unterstützung für beide Seiten der Nachfolge.“
Print oder digital
Die RBW nutzt die Publikationsreihe, die jährlich mit wechselnden Themen erscheint, im Rahmen des Standortmarketings und als Image-Broschüre, die die eigene Arbeit und die Angebote an die Unternehmen darstellt. Auf der RBW-Homepage kann man unter www.rbw.de/impulse die Broschüre herunterladen oder online lesen. Wer dennoch lieber „etwas in der Hand“ hat, kann sich gedruckte Exemplare über die gleiche Website bestellen.
„Wir können im Heft leider nur einen kleinen Auszug aus den Unternehmen abbilden. Darum empfehle ich, den RBW-Blog zu abonnieren. Hier berichten wir über weitere Beispiele und unsere Angebote“, schlägt Suermann vor.
Der RBW-Blog ist zu finden im Newsroom der RBW unter www.rbw.de/newsroom.
Ansprechpartnerin für Pressefragen
Silke Ratte
Prokuristin, Standortmarketing/PR




