Das Mediterana verfügt über zwölf Saunen, ein Dampfbad und sogar ein Gradierwerk, verteilt auf den spanischen und den indischen Bereich.
Rückzugsort für Körper und Geist
Warmer Dampf liegt bereits in der Luft, leises Wasserplätschern mischt sich mit gedämpften Stimmen: Noch bevor der Alltag beginnt, liegt morgens über dem Mediterana eine besondere Ruhe. Türen öffnen sich leise, die Mitarbeitenden bereiten den Tag vor. Seit 25 Jahren ist das Mediterana in Bergisch Gladbach ein Ort, an dem die Zeit langsamer zu vergehen scheint – ein Rückzugsort für Erholungssuchende mit einer Atmosphäre zwischen Orient und Okzident. In den letzten 10 Jahren hat sich das Mediterana europaweit vor allem als klassisches Day Spa etabliert, im stetigen Wandel sieht sich das Haus inzwischen mehr und mehr als ganzheitliches Wellness- und Health Retreat. Als Rückzugsort für Körper und Geist bietet es seinen Besucherinnen und Besuchern Raum für Regeneration, Achtsamkeit und nachhaltige Gesundheit – und das mitten im Bergischen. „So wie wir mit unseren Gästen umgehen, geht nicht jede Anlage um. Wir legen unseren Fokus sehr stark auf das Persönliche, das Individuelle, besonders auch auf das Achtsame. Es ist alles sehr bedacht und das macht uns aus – das ist unser Alleinstellungsmerkmal“, sagt Karin Tornatzky, zuständig im Mediterana für Marketing und Kommunikation. Diese Achtsamkeit spiegelt sich in der authentischen und individuellen Gestaltung sowie in den vielen kleinen Details wider, die seit einem Vierteljahrhundert zahlreiche Gäste in die Saaler Mühle führt und mit der das Mediterana Maßstäbe innerhalb der Branche gesetzt hat. Nicht das Funktionale steht im Vordergrund, sondern das Erleben, das lange nachwirken soll.
Zum 25-jährigen Jubiläum im letzten Jahr hat das Mediterana bewusst auf eine große Geburtstagsfeier verzichtet, man wollte stattdessen mit den Gästen feiern und ihnen besondere Angebote rund um Sommersauna und Sommertherme bieten. „Außerdem haben wir gesagt, wir wollen lieber dem Haus etwas Gutes tun, statt großer Feier. Ihm den weiteren Wandel gönnen, den es sich verdient hat“, so Karin Tornatzky.
Begonnen hat alles mit einem städtischen Schwimmbad inklusive Sprungturm, tiefen Schwimmerbecken, einem großen Außenbecken und Wellenbad, das ursprünglich vor allem der lokalen Bevölkerung zum Schwimmen diente. In den 2000er-Jahren entstand die Idee, diesen Ort neu zu denken und über die klassische Funktion hinaus weiterzuentwickeln. Schritt für Schritt wurde das Bad erweitert und umgebaut mit zunehmendem Fokus auf Erholung. So begann der Wandel hin zu einer Wellnessanlage, die mediterrane Badekultur, Saunen und Entspannung in den Mittelpunkt stellt. Der damalige Geschäftsführer Siegfried Reddel und der Investor Ernst-Werner Ruhbaum waren die Ideengeber für die Umstrukturierungen. Aus dem Schwimmbad wurde zunächst eine Therme. Verschiedenste natürliche Salze aus Heilquellen dieser Welt wurden dem Wasser zugegeben, unter anderem Salz des Toten Meeres. Später ist auch ein Schwefelbad entstanden, so Tornatzky: „Wir wollten den Gesundheitsfaktor mehr hervorheben.“ Mit dem Anbau des spanischen Bereiches kamen dann die ersten Saunen dazu: „Die Bäderkultur kommt ja ursprünglich aus dem römisch-arabischen Bereich. Das haben wir aufgegriffen. So hat das Ganze seinen Anfang genommen und wir haben nach und nach immer mehr geändert.“ Zu Beginn wurde der städtische Charakter noch beibehalten, trotzdem wurden die Becken verkleinert und saniert, der Sprungturm abgerissen, Technik erneuert – weg vom typischen Schwimmbad hin zu mehr Entspannung. Auch der Kellerbereich musste vollständig erneuert werden, sagt Karin Tornatzky. Auch heute ist die Sanierung des Bades noch nicht komplett abgeschlossen. Nach einigen Jahren wollte die Stadt Bergisch Gladbach das Bad dann ganz abgeben. „Wir haben das komplett in unsere Hand genommen und direkt gesagt, dass wir das Haus dann gerne noch mehr erweitern würden. So ist dann der indische Bereich entstanden, der in 2010 fertig war.“ 2012 hat Oliver Mathée die Geschäftsführung im Mediterana übernommen. Aus der gehobenen Hotellerie kommend hat Mathée die strategische Ausrichtung des Mediterana als Wellness-Oase konsequent weiterentwickelt. Im März 2025 hat er das Unternehmen verlassen, seitdem sitzen Frank Bruder und an seiner stellvertretenden Seite Ralf Gottlieb in den Chefsesseln des Hauses.
Mediterana GmbH & Co. KG
Saaler Mühle 1
51429 Bergisch Gladbach-Bensberg
Tel. +49 2204 20 20
info@mediterana.de
www.mediterana.de
Öffnungszeiten
Saunawelten: So–Do 10 bis 22.30 Uhr, Fr & Sa bis 24 Uhr
Therme: täglich von 10 – 22.30 Uhr
Veränderung als Teil der Mediterana-Philosophie
Im Mediterana wird Bestehendes bewusst bewahrt und wertgeschätzt, gleichzeitig wird aber immer wieder hinterfragt, ob sich Dinge weiterentwickeln oder verbessern lassen. Dieser kontinuierliche Prozess des Wandels ist Teil der Haltung, die auch die Mitarbeitenden verinnerlichen: Sich selbst zu reflektieren und das Erlebnis für die Gäste immer wieder neu und zeitgemäß zu gestalten.
Man mache sich viele Gedanken, sagt auch Karin Tornatzky: „Was gut läuft, muss ja nicht geändert werden. Aber wenn wir in dem Prozess sind und sehen, da muss was passieren, dann wird überlegt, was können wir denn noch besser oder schöner machen?“ Und da fließen auch die Anregungen der Besucherinnen und Besucher mit ein, die in einem eigenen Gästebereich online Feedback geben können. So ist zum Beispiel auch die Idee zur Neugestaltung einer Kommunikationssauna im Haus der Elemente entstanden. Ganz frisch eröffnet, punktet die Sauna zum einen damit, dass man sich hier gerne unterhalten darf. Zum anderen sind hier besonders bequeme ergonomische Bänke verbaut, die in einem Wasserbecken stehen – so sind die Füße während des Saunierens im warmen Wasser. „Irgendwann kam mal ein Gast und sagte, er liebe es bei uns, aber er habe immer kalte Füße in der Sauna. So kam uns die Idee mit dem warmen Wasser im Fußbereich. Das passt ja auch zum Haus der Elemente. So sind schon viele tolle Dinge entstanden, weil wir ernst nehmen, was die Gäste sagen“, so Tornatzky.
Und da geht das Mediterana mit der Zeit: Auch ein neuer Loungebereich, in dem Handys und auch Laptops – eigentlich strikt verboten – erlaubt sind, trägt den Bedürfnissen der Gäste Rechnung, die ihre Mobiltelefone vorher zum Teil heimlich benutzten. Ein eigenes Technik- und Bauteam sowie ein Malerteam kümmern sich im Mediterana um die Umbauarbeiten. Denn es gibt immer etwas zu tun, sagt Karin Tormatzky: „Jedes Jahr nehmen wir uns ein bis zwei Saunen vor, die wir aufhübschen, etwas verbessern oder ganz neu machen.“
Zwei Welten, viele Saunaerlebnisse – mit Liebe zum Detail
Das Mediterana verfügt über zwölf Saunen, ein Dampfbad und sogar ein Gradierwerk, die sich auf den spanischen und den indischen Bereich verteilen. Jede Sauna erzählt ihre eigene Geschichte und bietet ein spezielles Klima, unterschiedliche Temperaturen und besondere Rituale und Aufgüsse. „Ob ich mich für Indien oder Spanien entscheide, hat auch damit zu tun, welche Art von Wellness ich möchte“, erklärt Karin Tornatzky. Das sorgt für ein komplettes Eintauchen in verschiedene Welten, was nicht zuletzt der individuellen Gestaltung der Saunen, der Ruheräume und Duschen geschuldet ist. Beide Welten sind geprägt von zahlreichen Unikaten, die den Orten ihren eigenen Charakter verleihen. Das Besondere daran:
Zum Teil hat der damalige Geschäftsführer Siegfried Reddel die hier verbauten Exponate auf Indien-Reisen selbst ausgesucht: „Alle Möbel und das Inventar sind Anfang 2009 aus Indien mit vielen Containern hierhergebracht worden. Die meisten Dinge haben wir tatsächlich auf dem Schrottplatz gefunden – wunderschöne Tore, Portale oder auch Säulen, die wir einkaufen und verschiffen konnten“, sagt Karin Tornatzky. „Das ist eine der Qualitäten dieses Hauses. Nicht der Nachbau aus Gips oder Holz, sondern Authentizität. Denn das spürt man einfach. Man merkt, ob man in einem Fake-Raum ist. Es gibt einfach eine andere Atmosphäre – denn es spricht die Sinne ganz anders an. Es riecht anders, ich schaue anders und ich spüre es anders.“ Und das führt sich fort in der besonderen Art der Wandverputzung mit spezieller Seifenwaschung, in den Lampen, die original aus Marokko stammen, oder den alten Fliesen, die im Mediterana ein neues Zuhause gefunden haben.
Individualität punktet
Vor allem die individuell gestalteten Saunen, die immer wieder verändert oder umgebaut werden, begründen den jahrelangen Erfolg des Hauses. Zum Beispiel speichert eine mit Lehmwänden gebaute Sauna die Wärme ganz anders als eine mit Marmor- oder Edelsteinwänden. Das Edelsteinhaus ist tatsächlich mit Edelstein an den Wänden versehen. Einige Saunen sind nur über den Außenbereich zu erreichen, in dem sich einzelne Häuser gruppieren – das Haus der Elemente und das Haus der Meditation, in dem auch mit speziellen Klangelementen gearbeitet wird.
Im spanischen Bereich ist eine Salzstein-Sauna komplett ausgekleidet mit Himalaya-Salzsteinen: „Ich glaube, es ist immer noch die teuerste Sauna der Welt, denn wir haben die Art der Anbringung der Steine mit einem Patent versehen“, sagt Karin Tornatzky. Auch die Beleuchtung ist hier in ihrer Technik einzigartig, genauso wie die Zeremonie: Um den Salzstein nicht abzuwaschen, werden hier keine Aufgüsse gemacht, sondern eine Klang-Frequenzzeremonie mit Gongs und Klangschalen zelebriert, die alle Sinne ansprechen soll.
Nachhaltigkeit steht im Fokus
Da liegt die Frage nach einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt natürlich nahe. Aber auch daran denkt das Team des Mediterana. Ganz nach dem Motto „Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen, aber wir sind auch lange nicht mehr da, wo wir mal waren“ fließen dauerhaft Nachhaltigkeitsaspekte in die weiteren Ideen ein. Einmal pro Monat trifft sich ein kleines Team aus Mitarbeitenden aus verschiedenen Abteilungen und bespricht nächste Ideen und Herausforderungen. Zwei Nachhaltigkeitsbeauftragte, die auch an der RBW-Weiterbildungsreihe „Betriebliche Nachhaltigkeitslotsen“ teilgenommen haben, kümmern sich dann gezielt im Haus darum, Prozesse zu optimieren. Man versuche auf allen Wegen sehr nachhaltig mit der Energie umzugehen, bekräftigt die Marketingchefin. Dazu sind auch alle Mitarbeitenden angehalten: „Wir haben ein eigenes Blockheizkraftwerk und wir arbeiten sehr viel mit dem Wasser, viel mit Rückgewinnung. Da steckt sehr viel Technik hinter, die nicht gerade günstig ist, aber eben sehr effektiv. Und das, was wir im Großen machen, machen wir auch im Kleinen. Wir sind alle sehr bewusst damit, wo wir sparen können. Zum Beispiel: Licht aus, keine offenen Türen, Mülltrennung.“ Die Mitarbeitenden werden laufend über das interne Kommunikationstool oder durch die Bereichsleiter zu sämtlichen internen Prozessen im Haus auch rund um das Thema Nachhaltigkeit informiert. Gerade die Auszubildenden werden miteinbezogen: Azubis in der Technik sind zum Beispiel von Beginn an in technische Prozesse in Schwimmbad und Saunen, die der Nachhaltigkeit dienen, involviert. Auch die Küche des Restaurants Villa Verde punktet durch einen sehr nachhaltigen Ansatz – auch hier werden die Azubis an ressourcenschonendes Arbeiten herangeführt.
Und so wird auch bei der Weiterentwicklung und Umgestaltung der Saunen im Mediterana darauf geachtet, ressourcenschonende Materialien, langlebige Konzepte und nachhaltige Lösungen einzusetzen – immer mit dem Anspruch, Wellness verantwortungsvoll und zukunftsorientiert zu gestalten. Es sei nicht immer der günstigste Weg, aber wo man könne, werden nachhaltige Alternativen umgesetzt, so die Ausrichtung. Ende vorletzten Jahres sind ein Dampfbad und die beliebte Steinsauna zusammengelegt worden. Entstanden ist so eine der modernsten Saunen der Anlage: Der Saunaofen ist mit einer Automatik ausgestattet. Nach dem Aufguss sorgt eine integrierte Belüftung über die Sitzflächen für einen schnellen Luftaustausch, während gleichzeitig der Bodenbereich durch umgeleitetes Poolwasser gekühlt wird. „Wir haben hier eine komplette Steuerungsanlage, dadurch kann man sehr effektiv und nachhaltig arbeiten“, so Tornatzky.
Und dieses Engagement wird belohnt: Anfang 2023 wurde das Mediterana mit dem Nachhaltigkeitslabel „GreenSign“ ausgezeichnet und hat bereits 76% der geprüften Kriterien erfüllt. Dabei hat das Unternehmen – thematisch passend – im Bereich „Umwelt – Wasser“ am besten abgeschnitten. Aber auch mutmaßlich kleinere Maßnahmen wie die Nutzung von umweltfreundlicheren Reinigungsmitteln oder das Angebot von Mehrwegbehältern im Bistro der Therme werden bei der Zertifizierung berücksichtigt. Dabei spielen neben den ökologischen Themen auch die wirtschaftliche und soziale Verantwortung eine wesentliche Rolle, wie auch der Umgang mit den Mitarbeitenden zeigt.
Karin Tornatzky
„The sky is the limit.
So entstehen bei uns neue Ideen.“
Mitarbeitende im Mittelpunkt des Wandels
Anpassungen bei den Öffnungszeiten – kürzer geöffnet in der Woche, länger an den Wochenenden – kommen ebenfalls langfristig der sozialen Nachhaltigkeit zugute, gleichzeitig ist es mitarbeiterfreundlich. Denn neben dem Wohl der Gäste liegt dem Mediterana vor allem das Wohl der Beschäftigten am Herzen. „Das funktioniert nicht immer bis ins kleinste Detail, aber wir wollen unsere Mitarbeitenden abholen. Deswegen haben wir auch einen Arbeitsplan, der sehr individuell gestaltet werden kann“, sagt Karin Tornatzky. Dazu gehört auch, die Mitarbeitenden in die stetigen Veränderungen zu involvieren: „Der Wandel macht es ja lebendig – nicht nur wir als Team sind lebendig mit unseren Ideen, sondern das Haus an sich ist sehr lebendig. Jeder hat hier Ideen und bringt sich gerne ein“, so Tornatzky.
Im Mediterana kommen Mitarbeitende aus 27 verschiedenen Ländern und Kulturen zusammen und jeder trägt zur Entwicklung der Anlage bei: „Das ist auch gewollt, dass jeder mitreden und Ideen einbringen darf. Es gilt: Wir haben hier die Kultur des offenen Wortes!“ Vieles im Haus passiere organisch, so dass sich die Mitarbeitenden bei den laufenden Prozessen nicht überrumpelt fühlen. Auch Veränderungen innerhalb der Belegschaft werden unterstützt: Wenn sich ein Mitarbeitender innerhalb des Hauses verändern und in einem anderen Bereich arbeiten möchte, dann versuche man das zu realisieren, sagt Karin Tornatzky. „Warum sollten wir einen wertvollen Mitarbeitenden wegschicken, nur weil er sich in seinem Bereich nicht mehr wohlfühlt?“ Das schöne Arbeitsumfeld sorge zusätzlich dafür, dass sich die Beschäftigten im Haus wohlfühlen – das gilt eben nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Mitarbeitenden, ist sich Tornatzky sicher: „Weil Mediterana heißt nicht nur arbeiten, das heißt auch wirklich leben.“
Zwischen Kontinuität und Neuanfang
Mit Blick in die Zukunft hat sich das Mediterana aktuell neu aufgestellt: Mit Frank Bruder hat ein neuer Geschäftsführer das Ruder übernommen. Gleichzeitig markieren der Relaunch der Website mit modernisiertem Logo sowie eine klare Neuausrichtung hin zum Wellness- und Health Retreat den nächsten Entwicklungsschritt. Die gewachsene Identität des Hauses bleibt, wird aber um neue Impulse erweitert, die Gesundheit, Regeneration und ganzheitliches Wohlbefinden noch stärker in den Mittelpunkt rücken, sagt Karin Tornatzky. Auch die neue Website soll das widerspiegeln: „Wir wollten uns reduzieren. Weg vom Informellen, stattdessen wollten wir den Fokus wieder mehr auf das Gefühl richten. Wir haben Farben reduziert, eine klare Schrift gewählt und dann auch unser Logo komplett neugestaltet. Eigentlich hatten wir nur eine kleine Veränderung geplant, dann sind wir doch einen ganz neuen Weg gegangen“, freut sich Tornatzky.
Entspannung im Haus der Elemente – einer von zwölf Saunen
Genuss in der Villa Verde – Wellnessfood mit regionaler Produktvielfalt
Yoga und Genuss: Visionen für 2026 und darüber hinaus
Nach dem Jubiläumsjahr ist das Mediterana mit viel Schwung in das Jahr 2026 gestartet. Viele der Ideen, die damals noch als Visionen galten, haben inzwischen Gestalt angenommen oder befinden sich bereits in der konkreten Umsetzung. Neben monatlich wechselnden Themen, wie „Detox“ oder „Longevity“ ist das besonders sichtbar im Yoga-Bereich: Das erste Yoga-Retreat war innerhalb kürzester Zeit vollständig ausgebucht, was für Marketing-Leiterin Karin Tornatzky bestätigt, wie stimmig Yoga zur Atmosphäre und Philosophie des Mediterana passt. Das zweite Retreat ist bereits für September geplant, und weitere Formate sollen folgen. Langfristig denkt Tornatzky sogar über mehrtägige Retreats nach, die das gesamte Mediterana einbeziehen könnten. „Das sind natürlich Visionen“, sagt sie mit einem Lächeln, „aber: The sky is the limit. So entstehen bei uns neue Ideen.“
Auch im gastronomischen Bereich hat das Mediterana eine klare Weiterentwicklung vollzogen. Die Villa Verde bleibt weiterhin das Restaurant für Wellnessgäste im Saunabereich – genau wie zuvor. Doch der bereits seit Jahren auch extern zugängliche zweite Restaurantbereich hat 2026 eine eigene, deutlichere Identität erhalten: La Maison Verde. Mit neuem Namen, eigenem Markenauftritt und einer eigenen Website kann das Angebot jetzt wesentlich klarer kommuniziert werden. Unter der Leitung von Spitzenkoch André Brauner bietet La Maison Verde eine moderne, nachhaltige und regional inspirierte Wellnessküche, die sowohl Gäste des Mediterana als auch viele Besucher aus der Umgebung anzieht.
Zusätzlich lässt sich der Restaurantbereich von La Maison Verde exklusiv für private und geschäftliche Feiern, Events und Veranstaltungen buchen – ein Angebot, das besonders für Firmen, Gruppen oder besondere Anlässe zunehmend gefragt ist und die Positionierung als hochwertige Genussadresse weiter stärkt. Für Tornatzky ist der neue Markenauftritt daher ein logischer Schritt: „La Maison Verde verdient eine eigene Bühne. Das, was das Team hier leistet, soll auch außerhalb des Mediterana klar sichtbar werden.“
Damit zeigt das Mediterana auch 2026, wohin die Reise geht: hin zu einem Ort, an dem Achtsamkeit, Bewegung, Genuss und Ruhe ein stimmiges Gesamterlebnis bilden.
Rückzugsort für die nächsten 25 Jahre
Mit der Neuausrichtung zum Wellness- und Health Retreat versteht sich das Mediterana noch mehr als Rückzugsort für die Gäste. „Das wollen wir auch weiterhin und noch mehr sein. Ich wünsche mir, dass wir uns da stetig weiterentwickeln und auch verstärkt die jungen Menschen ansprechen.“ Auch in Zukunft will das Mediterana europaweit Vorreiter für ganzheitliches Wohlbefinden sein. Die Bedürfnisse der Gäste und deren Gesundheit und Entschleunigung stehen auch in den kommenden Jahren konsequent im Mittelpunkt, bekräftigt Karin Tornatzky: „Die Gäste geben bei uns ihr Geld aus und dafür wollen sie auch einen richtig tollen Tag haben. Und das ist das, was wir wirklich können: Wir können den Gästen nicht nur tolle sondern auch unvergessliche Tage bereiten!“ Und daran arbeitet das Mediterana stetig weiter – auch die nächsten 25 Jahre.
Text: Nicole Schmitz
Fotos: Mediterana
Kluge Köpfe im Mediterana
Wir bieten unseren Mitarbeitenden einen außergewöhnlichen Arbeitsplatz in einer der schönsten Day Spas Europas. Jeder im Team profitiert von über 20 Jahren Wellness-Erfahrung und vielen qualifizierten Spa-Experten, die, gemeinsam und miteinander, Wellness Tag für Tag leben.
Jeder Mitarbeitende durchläuft bei uns eine intensive Einarbeitung und interne Schulungen, damit Sie bestens für den Arbeitsalltag bei uns im Team vorbereitet sind.




