Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortfaktor – sowohl für Privatleute als auch für Unternehmen. Aus diesem Grund werden im „Sonderaufruf Gewerbegebiete“ als Teil des zweiten Bundesförderprojekts für unterversorgte Gebiete auch Gewerbegebiete im Rheinisch-Bergischen Kreis mit Glasfaseranschlüssen versorgt. Im September 2024 startete der Ausbau bereits in Wermelskirchen.
Mit dem nun erfolgten Spatenstich auf dem Gelände der Cleansort GmbH in Rösrath wurde zugleich auch der Auftakt zum letzten Breitbandprojekt für Rösrath gemacht. In den kommenden Monaten werden bislang unterversorgte Rösrather Gewerbebetriebe im Zuge des Förderprojekts ans schnelle Internet angeschlossen. „Der Glasfaserausbau in Rösrath ist ein wichtiger Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes. Als erstes Unternehmen im Gewerbegebiet profitieren wir unmittelbar von der neuen Infrastruktur und setzen damit auf eine zukunftssichere, digitale Anbindung“, so Tjalle Daniëls, Head of Automation, von der Cleansort GmbH. Dank schneller Datenübertragungsraten können künftig sowohl innerhalb des Unternehmens, aber auch in der Kommunikation mit Partnern und Kunden die notwendigen Datenpakete schnell und zuverlässig verschickt und empfangen werden. Durch den flächendeckenden Glasfaserausbau wird ein Standortvorteil für Rösrath und die Region geschaffen und aufstrebenden Unternehmen, wie der Cleansort GmbH, die Perspektive eröffnet, vor Ort konkurrenzfähig zu bleiben und zu wachsen.
Neben dem Gewerbegebiet in Stümpen werden auch die Gewerbegebiete Lehmbach und Scharrenbroich durch die Telekom Deutschland GmbH ausgebaut. „Jetzt geht es endlich in Rösrath los, die Bagger stehen bereit. Wir danken dem Kreis und seinen Kommunen für das Vertrauen in unsere Expertise beim Netzausbau. Die ca. 120 Adressen in Rösrath werden wir in den nächsten Monaten mit Glasfaser bis ins Büro versorgen“, erläutert Marco Lohmeier, Gebietsmanager der Telekom. Vor Ort ist die Firma Mikule GmbH aus Münster mit den Tiefbauarbeiten betraut. „Unser Ziel ist es, die Arbeiten zügig, effizient und in enger Abstimmung mit allen Beteiligten umzusetzen, damit die Unternehmen im Ausbaugebiet so schnell wie möglich an das moderne Glasfasernetz angeschlossen werden können“, sagt Hendrik Arenskötter aus dem Bereich Projektmanagement bei der Mikule GmbH.
„Ich freue mich sehr darüber, dass wir durch den Glasfaserausbau in den Rösrather Gewerbegebieten den Unternehmen zu schnellen und stabilen Internetanbindungen verhelfen können. Es ist für viele eine Grundvoraussetzung und ermöglicht in Rösrath das Arbeiten so, wie es heute und auch künftig nötig ist“, so Bürgermeisterin Bondina Schulze. „Mit dem geförderten Ausbau von Glasfaseranschlüssen in Gewerbegebieten schaffen wir eine wichtige Grundlage für die Zukunftsfähigkeit unseres Landkreises. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist heute ein zentraler Standortfaktor – sowohl für bestehende Unternehmen als auch für Neuansiedlungen“, ergänzt Breitbandkoordinator Marco Andres-Gilles.
Die Fördersumme im „Sonderaufruf Gewerbegebiete“ beläuft sich auf insgesamt rund 5,1 Millionen Euro, wobei 50 Prozent der Summe durch den Bund finanziert werden und das Land Nordrhein-Westfalen weitere 40 Prozent übernimmt. Die restlichen 10 Prozent müssen durch die beteiligten Kommunen selbst als Eigenanteil getragen werden. In Rösrath liegt dieser bei rund 90.000 Euro.
Mit Abschluss der Arbeiten im „Sonderaufruf Gewerbe“ wird auch der flächenmäßige Breitbandausbau in Rösrath enden. Die Stadt rechnet mit einem Abschluss der Arbeiten zum Jahreswechsel 2025/2026. Das heißt, ca. 99,5 Prozent aller Rösrather Adressen sind dann unmittelbar ans leistungsstarke Glasfasernetz angebunden oder in den Straßenzügen so weit versorgt, dass sie jederzeit an das Glasfasernetz angebunden werden können.
Quelle: Stadt Rösrath




