KMUp widmet sich in diesem Jahr drei zentralen Herausforderungen des Mittelstands: Effizienz und Produktivität angesichts wachsenden Kostendrucks und Regulatorik, Nachhaltigkeit als strategischer Erfolgsfaktor für die Zukunft von Betrieb und Umwelt sowie Neue Geschäftsmodelle und Märkte für zukunftsfähiges Wachstum. Wie in den Vorjahren erwarten Sie spannende Vorträge und reger Austausch der Teilnehmenden über innovative Ideen und Konzepte für eine gelingende Transformation.
In allen drei Schwerpunktbereichen präsentieren Start-Ups und etablierte Unternehmen neueste Entwicklungen und Use Cases, von digitalen Lösungen zur Prozessoptimierung und Kostensenkung über nachhaltige Technologien und Kreislaufwirtschaft bis hin zu innovativen Ansätzen für neue Wertschöpfungsketten und Marktzugänge.
Gastgeber ist diesmal der Innovationsstandort :metabolon und die :bergische rohstoffschmiede in Lindlar.
Wer sollte teilnehmen?
Die Veranstaltung ist speziell für KMU (produzierendes Gewerbe) und Start-Ups interessant, die Lösungen in den Bereichen Effizienzsteigerung, Automatisierung, Compliance, Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft oder Geschäftsmodellinnovation anbieten oder suchen. Auch InvestorInnen, BeraterInnen, ForscherInnen und PolitikerInnen, die sich für Innovation und die Zukunft des Mittelstands interessieren, sind herzlich willkommen.
KMUp ist ein Event, das von Ihnen gestaltet werden kann. Nehmen Sie teil und wählen Sie in den Session-Runden die für Sie interessantesten Themen aus, oder melden Sie Ihre eigene Präsentation an und führen Sie Ihre eigene Session durch. Im direkten Gespräch haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, sich über Anforderungsprofile und Handlungsempfehlungen auszutauschen sowie neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen.
Etwa 12 Beiträge (weitere noch in Planung) verschiedener Start-Ups, KMU sowie aus der Forschung, präsentiert in drei Session-Runden und mit viel Zeit für einen offenen Austausch zwischendurch und im anschließenden Gallery-Walk. Unter anderem dabei:
- TERNAfil (Beitragstitel folgt)
Das Aachener Deep-Tech-Startup TERNAfil (Ausgründung am ITA der RWTH Aachen) entwickelt MAXCarbon, eine Hybridfaser, die durch eine Oberflächenreaktion bei 1.250 °C eine MAX-Phase direkt auf Carbonfasern erzeugt. So verbindet sie die Festigkeit von Carbon mit der thermischen und chemischen Beständigkeit von Keramik. Einsatzfelder reichen von funktionalen Additiven über technische Textilien bis zu Hochleistungsverbundwerkstoffen für Luftfahrt, Energie und Hochtemperaturanwendungen. Standort: Aachen. - „Low Cost Automation Roadshow“ – igus
igus bringt seine Roboter im Automatisierungs-Bulli direkt vor Ort: Roboter live erleben, selbst programmieren und nach dem Prinzip „Test before invest“ die Machbarkeit einer eigenen Lösung prüfen, bevor investiert wird. Standort: Köln.
https://trendauto2030plus.de/kmup-beitraege-2026/igus-roadshow/ - „Vom Engpass zum Wettbewerbsvorteil: Wie automatisierte CAM-Planung Produktionsprozesse beschleunigt“ – autonomIQ technologies GmbH
autonomIQ automatisiert mit der Softwarelösung simplymill die CAM- und CNC-Planung direkt in der Produktionsumgebung, vom 3D-CAD-Modell bis zum maschinenfähigen NC-Code. Das reduziert Programmieraufwand, verkürzt Durchlaufzeiten und erhöht die Prozesssicherheit. Standort: Pfungstadt.
https://trendauto2030plus.de/kmup-beitraege-2026/vom-engpass-zum-wettbewerbsvorteil-wie-automatisierte-cam-planung-produktionsprozesse-beschleunigt-autonomiq-technologies-gmbh/ - „Risikofaktor Wissensmonopol“ – bluvero GmbH
Das Aachener Startup bluvero entwickelt eine KI-gestützte Wissensmanagement-Plattform für Produktion und Handwerk. Kritisches Prozesswissen wird dort gesichert, wo es entsteht, zu interaktiven Modulen aufbereitet und per QR-Code direkt an der Maschine abrufbar gemacht. Standort: Aachen.
https://trendauto2030plus.de/kmup-beitraege-2026/risikofaktor-wissensmonopol-bluvero-gmbh/ - „Vom Bauchgefühl zur datenbasierten Entscheidung: Wie produzierende Unternehmen ihre IT-Systemlandschaft optimieren“ – requAIre
requAIre ist eine KI-gestützte Plattform für den IT-Demand-Prozess. Sie hilft Unternehmen, Anforderungen strukturiert zu erfassen, zu analysieren und datenbasiert zu priorisieren, um Business und IT besser zu verzahnen und fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen. Standort: Aachen / Köln.
https://trendauto2030plus.de/kmup-beitraege-2026/vom-bauchgefuehl-zur-datenbasierten-entscheidung-wie-produzierende-unternehmen-ihre-it-systemlandschaft-optimieren-requaire/ - „Hybridverbindungen ohne Schrauben, ohne Kleben, das hält? hyJOIN® machts möglich.“ – hyJOIN®
hyJOIN steht für das thermische Direktfügen von Metall und Kunststoff, ganz ohne Klebstoffe, Zusatzstoffe oder mechanische Verbindungselemente. Da die Verbindung ohne Fremdstoffe auskommt, ist sie wiederlösbar und die Fügepartner lassen sich sortenrein trennen und in den Materialkreislauf zurückführen, ein zentraler Baustein für recyclingfähige Hybridbauteile. Standort: Bayern.
https://trendauto2030plus.de/kmup-beitraege-2026/hybridverbindungen-ohne-schrauben-ohne-kleben-das-haelt-hyjoin-machts-moeglich-hyjoin/ - „Damit das Wissen im Unternehmen bleibt, auch wenn Mitarbeitende es verlassen.“ – Kumo Cloud Solutions GmbH
Mit der Lösung „Brainbridge“ ermöglicht die Kölner Kumo Cloud Solutions GmbH KI-gestützten Wissenstransfer: Implizites Mitarbeiterwissen wird über dynamische Sprach-Interviews erfasst, strukturiert dokumentiert und ist sofort im gesamten Unternehmen abrufbar. So lassen sich Einarbeitungskosten und Produktivitätsverluste minimieren. Standort: Köln.
https://trendauto2030plus.de/kmup-beitraege-2026/damit-das-wissen-im-unternehmen-bleibt-auch-wenn-mitarbeitende-es-verlassen-kumo-cloud-solutions-gmbh/ - „EPS Recycling & Prozesse für CO2 Emissionen.“ – NFM Recycling
NFM Recycling entwickelt Lösungen für EPS-Recyclingprozesse, darunter eine neuartige CO2-Emissions-Software für Styropor (EPS, XPS). Ziel ist ein Beitrag zum Erreichen der Klimaziele und zu einer zirkulären, emissionsärmeren Produktion. Standort: Hürth / Köln.
https://trendauto2030plus.de/kmup-beitraege-2026/vom-bauchgefuehl-zur-datenbasierten-entscheidung-wie-produzierende-unternehmen-ihre-it-systemlandschaft-optimieren-requaire/
Weitere Informationen zum Themenfeld „Innovation und Technologie“ finden Sie auf den Seiten der RBW.
